Was Ihr über Babys’ Haut wissen müsst

Es ist praktisch in aller Munde, die Haut eines Babys Haut solle weich und nahezu perfekt sein, eben glatt wie der sprichwörtliche Baby-Popo. Aber in Wirklichkeit sieht es ganz anders aus. Wenn Ihr Euch die Haut Eures Babys genau anseht, werdet Ihr merken, dass sie bei weitem nicht perfekt ist. Babyhaut hat Streifen, Prellungen und Flecken. All diese Unvollkommenheiten sind normal und verschwinden mit der Zeit. Das Bemerkenswerte an der Haut Eures Babys ist, dass sie sich so schnell verändert. Manchmal können Veränderungen schneller passieren, als die Kleinen aus ihrer Babykleidung herauswachsen, nämlich innerhalb von Stunden.

Storchenbiss- Rötlich-rosa Hautfleck,  in der Regel im Nacken des Babys, mitten auf der Stirn oder auf den Augenlidern. Er sieht manchmal aus wie ein Hautausschlag, ist aber harmlos. Storchenbisse sind nur vermehrt auftretende und erweiterte Blutgefäße, die durch die dünne Haut des Babys hindurch sichtbar sind. Diese Blutgefäße schrumpfen mit der Zeit und die Haut des Babys wird dicker. Bis zum ersten Geburtstag ist der Fleck meist verblasst oder verschwunden.

Milien - Sie sehen aus wie weiße Mitesser, die über das Gesicht des Babys verstreut sind, vor allem auf der Nase. Milien werden durch eine Blockierung der Hautporen verursacht. Versucht nicht, sie auszuquetschen wie gewöhnliche Mitesser. Sie sind normal und verschwinden ohne Behandlung.

Neugeborenenexanthem oder Baby-Akne - Der Name klingt alarmierend, aber diese gelblich-weißen Flecken mit einem roten Ring darum sind ziemlich harmlos. Die Ursache dieser Hautanomalie ist nicht bekannt, und obwohl die winzigen Flecken mit Eiter gefüllt sind, handelt es sich nicht um eine Infektion. Babyakne ist durchaus üblich bei gesunden Säuglingen, insbesondere bei Jungen, und kann ab zwei Tagen nach der Geburt auftreten. Wenn das Baby zwei Wochen alt ist, verschwindet meist das Neugeborenenexathem von allein.

Mongolenfleck  – Dieses Muttermal tritt häufiger bei Babys mit dunkler Haut und asiatischer oder afrokaribischer Herkunft auf. Bei  Babys mit heller Haut kommt es sehr selten vor. Die Flecken verblassen oder verschwinden ganz bis zum achten Lebensjahr des Kindes.

Café-au-lait-Fleck - Dieses Hautmal mit dem schicken Namen ist flach und braun, und sieht  wie kleine Sprenkel Kaffee und Sahne aus, daher der französische Name . Sie wachsen nicht mit, wenn Ihr Baby wächst, werden also relativ kleiner, aber verschwinden nicht völlig.


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